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Vor noch nicht allzu langer Zeit wurden Stellenangebote nur in Zeitungen veröffentlicht. Wer einen Job suchte, musste sich die Anzeigen aus den Stellenmärkten und Kleinanzeigenteilen mühevoll zusammensuchen. Die Bewerbungsunterlagen wurden noch per Post an das jeweilige Unternehmen verschickt. Allein der Postverkehr beim Bewerbungsprozess nahm somit einige Tage zusätzlich in Anspruch.

Doch die Welt unterliegt einem permanenten Wandel und einer fortschreitenden Digitalisierung. Das Internet hat auch die Stellensuche revolutioniert und grundlegend verändert.

Heute gibt es Online-Jobbörsen, in denen Jobanzeigen innerhalb weniger Minuten geschaltet werden. Bewerbungen werden häufig nur noch per Mail verschickt und liegen dann in kurzer Zeit im Postfach der Personalentscheider. Durch die Digitalisierung haben sich der Bewerbungsprozess und Anforderungen an die Gestaltung der Unterlagen verändert.

Während der Personalentscheider keinen Papierberg mehr vor sich liegen hat und auf Bewerbungen im ersten Schritt unkompliziert per E-Mail reagieren kann, machen sich Bewerber beispielsweise zusätzlich Gedanken über die richtige Ansprache bei einer E-Mail-Bewerbung, die Größe Ihrer angefügten Dateien und die richtige Formatierung.

Eine wichtige Voraussetzung um sich im digitalen Bewerbungsprozess gut zurechtzufinden, ist zuallererst ein guter Umgang mit dem Computer. Vor allem Bewerber, die hier keine ausreichenden Kenntnisse mitbringen, haben Schwierigkeiten sich gegenüber meist jüngeren Bewerbern durchzusetzen. Office-Kenntnisse sind die Grundlage für die problemlose Erstellung von Bewerbungsunterlagen.

Gute Bewerbungen zeichnen sich aber vor allem durch einen klaren inhaltlichen Aufbau aus. Außer einigen festgeschriebenen Standards gibt es kein eindeutiges „Richtig“ oder „Falsch“. Oft stoßen Bewerber auf unterschiedliche und widersprüchliche Ratschläge und Empfehlungen.

Der Aufbau von Lebenslauf und Anschreiben sollte verständlich und strukturiert gestaltet sein, um ein möglichst klares Bild von sich zu vermitteln. Lücken und Auslandsaufenthalte können positiv dargestellt werden und sind in den meisten Fällen kein starres Ausschlusskriterium mehr.

Die inhaltliche Gestaltung der Unterlagen erfordert im Prinzip viel Selbstreflexion und daran wird wohl auch die Digitalisierung in Zukunft nicht viel ändern, die Kanäle ändern sich zwar, die Inhalte bleiben jedoch die gleichen.

Der Trend bei der Personalsuche geht zudem immer mehr in die Richtung, sich ein umfassendes und ganzheitliches Bild von dem potentiellen neuen Mitarbeiter zu machen. Die Unternehmen suchen nicht mehr nur Angestellte, sondern Persönlichkeiten.

Soft Skills werden in den Augen der Personalentscheider immer wichtiger. Mitarbeiter sollen möglichst gut in das jeweilige Team passen, um ein besseres Arbeitsergebnis erzielen zu können. Bewerber müssen Ihre Fähigkeiten überzeugend darstellen können.

Die Sozialen Medien gewinnen bei der Personalauswahl immer mehr an Bedeutung. Da Bewerber hier oftmals viel über ihre Person und ihre Interessen preisgeben, greifen Personalentscheider gerne über die Google-Suche auf Infos über Bewerber zurück, um einen umfassenden Eindruck des potentiellen Mitarbeiters zu erhalten. Die Überprüfung der eigenen öffentlich einsehbaren Daten auf unangenehme Inhalte sollte somit im Bewerbungsprozess von Bewerbern ein Muss sein.

Auf der anderen Seite bieten die Sozialen Netzwerke Jobsuchenden auch eine große Chance. Online Jobportale wie XING oder LinkedIN ermöglichen eine Art des Netzwerkens, die es im Zeitalter der Zeitungsannoncen so unkompliziert noch nicht gegeben hat. Mit einem guten Auftritt kann man hier auch von Personalentscheidern gefunden werden und erspart sich eventuell den formalen Bewerbungsprozess völlig.

Auch wenn das Recruiting sich wohl immer weiter in die Sozialen Netzwerke verlagern wird und  im Zuge der Digitalisierung ausgeklügelte technische Tools zur Bewerberauswahl eingesetzt werden, um Passgenauigkeit für die jeweilige Vakanz sicherzustellen, setzen die meisten Personalentscheider immer noch auf persönliche Gespräche.

Das „Sich-Bewerben“ steht und fällt am Ende immer noch mit den Fragen: Wo komme ich her? Wer bin ich? Wo will ich hin? Welche Stärken und Qualifikationen besitze ich? Wo finde ich Stellen die zu mir passen? Die Beantwortung dieser Fragen können durch Unterstützung von Fachleuten im Unterricht oder durch Coachings erleichtert werden und bieten vielen Bewerbern eine gute Grundlage für eine berufliche Neuorientierung.

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